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Pädagogische Ziele, Schwerpunkte und Organisationsformen in Unterricht, Erziehung, Beratung und Betreuung

 

Das wichtigste Ziel unserer Arbeit ist die Befähigung aller Schüler und Schülerinnen zu eigenverantwortlichem, lebenslangem und selbstständigem Lernen.

Weitere Schwerpunkte im Fachunterricht bzw. im fächerübergreifenden Unterricht sind insbesondere:

 

-          die Herausbildung wesentlicher Qualifikationen wie Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz

-          fundierte mathematische und muttersprachliche Kenntnisse

-          Fremdsprachenkompetenz

-          musisch- kulturelle Bildung

-          Befähigung zu regelmäßiger, selbstständiger sportlicher Betätigung

-          Entwicklung methodischer Fähigkeiten (Lern- und Arbeitstechniken, Teamarbeit)

-          Medienkompetenz

-          Umweltbildung und - erziehung

-          Berufsorientierung und Bewerbung

-          Erziehung zur Selbstständigkeit, Urteilsfähigkeit, Kooperations-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit

 

Wir verstehen Unterricht als ergebnis- und leistungsorientiert, aber nicht um

seiner selbst Willen.

Schwerpunkt des Unterrichts ist das Erwerben von Methodenkompetenz

(wie lernt man, wie eignet man sich Wissen an, Algorithmen des Lernens u.ä.).

Dazu wollen wir neben den bekannten Formen des Unterrichts in verstärktem

Maße andere Sozialformen wie z.B. Gruppen-, Partner- und Projektarbeit ein-

setzen, um bereits beim Lernen die Komplexität des Lebens zu begreifen.

 

In einer gemeinsamen Fortbildung für Lehrer, Eltern und Schüler wurden Indikatoren für guten Unterricht vereinbart.

 

  • Gegenseitige Akzeptanz fördert soziale Kompetenzen
  • Kreative Lernatmosphäre unterstützt den Lernprozess
  • Methodenwechsel ermöglicht Schülertätigkeit
  • Gemeinsame Ziele schaffen Erfolge für alle
  • Humor unterstützt ein positives Lernklima

 

 

Da unsere Schule im mathematisch- naturwissenschaftlichen Bereich und in der praktischen Tätigkeit Schwerpunkte setzt, nutzen wir die Schwerpunktstunden der Stundentafel für diese Fächer.

Besonders in den Fächern der Fächergruppe 1 (MA, DEU, ENG, WP) wird in den EBR- Klassen ein großer Teil der Differenzierungsstunden eingesetzt.

 

In mehreren Unterrichtsstunden werden Schüler mit sonderpädagogischem Förder-

bedarf von einem zweiten den Unterricht begleitenden Lehrer entsprechend

ihrem Leistungsvermögen individuell unterstützt.

Das betrifft vor allem Schüler mit Lernbehinderungen und sozial-emotionalen Störungen.

Schülerinnen und Schüler mit einer Lese- Rechtschreib- oder Rechenschwäche erhalten eine spezielle Förderung.

Ebenso sind wir bemüht, leistungsstarken Schülern zusätzliche Kenntnisse zu vermitteln.

 

In der 7. Klasse haben die Schüler die Möglichkeit, ein Neigungsfach als Wahl-

Pflichtfach (WP) zu wählen.

Dieses Fach ist genauso versetzungs- und abschlussrelevant wie die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch.

An unserer Schule kann aus den Angeboten Wirtschaft- Arbeit- Technik,

Französisch und Naturwissenschaften gewählt werden.

Es wäre überlegenswert, das Angebot auch auf den sprachlich- musischen Bereich zu erweitern.

 

Neben der Umsetzung der Inhalte des Rahmenplanes gibt es zahlreiche außer-

unterrichtliche Aktivitäten, um die Schüler und Schülerinnen auf die Berufswelt

vorzubereiten.

Sie werden regelmäßig über aktuelle Berufswahlangebote und Ausbildungs-

plätze informiert.

Insbesondere die Jahrgangsstufen 9 und 10 haben im Verlauf des Schuljahres

zahlreiche Möglichkeiten, sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen.

 

Folgende Maßnahmen haben sich seit Jahren bewährt:

-          Tätigkeit des Beraters der Arbeitsagentur in der Schule für Schüler

und Eltern

-          Trainingsmaßnahmen zu Vorstellungsgesprächen mit Unterstützung der

Krankenkassen

-          Besuch des BIZ

-          Bewerbungstests

-          Teilnahme an der Jobbörse

-          umfangreiches Literaturangebot zum Thema Bewerbung und Ausbildungsberufe für die Hand der Schüler und deren Eltern

-          Besuches des Tages der offenen Tür am OSZ

In der 9.  Und 10. Klasse absolvieren die Schüler und Schülerinnen ein zweiwöchiges  Schülerbetriebspraktikum. Die Mädchen und Jungen der EBR Klasse 8 führen im 2. Schulhalbjahr das Praxislernen in Kooperation mit der FAA-Nord Bernau durch.